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11.10.2019 erstellt von: Ansgar Schiffler


Rennradtour nach Treysa im August 2019

Rennradtour nach Treysa 24August19 (1)

Hessische Bahnradwege – von Frankfurt nach Treysa (24.8.19)

Die hessischen Bahnradwege sind landschaftlich allererste Sahne: Breit, sehr gut asphaltiert und auch nicht überfrequentiert. Bei heißem Sommerwetter sind sie schattig. Und - besonders wichtig: Nur 1 – 3 % Steigung, daher ein echtes Genussradeln…


Eine Gruppe von 8 Leuten des ADFC Wiesbaden traf sich am Samstag, dem 24.8.19, schon um 6:15 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof, um mit dem Zug nach Frankfurt zu fahren. Von hier aus ging es am südlichen Mainufer entlang nach Hanau, von dort zügig über Höchst an der Nidder, - nicht Nidda! - nach Altenstadt. Hier beginnt der Vulkanradweg. Obwohl wir lange Zeit leicht bergauf radeln, ist es ein Genussradeln, da die Steigung nicht anstrengend ist. Hinter Glauburg-Stockheim gönnen wir uns in Ortenberg die erste längere Pause in einem Cafe. Wir haben jetzt 62 km in den Beinen bei leichtem Gegenwind aus Osten, einem Schnitt von 22,7 km/h und 2:44 Std. reiner Fahrzeit. Gut 40 min später geht es über Hirzenheim – Gedern – Ober-Seemen - nach Hartmannshain. Jetzt haben wir nach 90 km um 12 Uhr den höchsten Punkt unserer Tour erreicht: 565m üb. NN. Thomas, unser guide, bestätigt, dass wir seit Frankfurt 700 Hm bewältigt haben. Ein Teilnehmer beschließt die Abfahrt über Wächtersbach nach Hanau zurückzufahren.
Die Gruppe genießt den weiteren Vulkanradweg bis Lauterbach, das wir 13:30 Uhr erreichen. Nun stehen 120 km bei reiner Fahrzeit von 5:13 Std. zu Buche, der Schnitt ist auf 23,1 km/h gestiegen.
Eine längere Mittagspause gönnen wir uns, nachdem wir eine Stunde später in Schlitz die Fulda erreicht haben. Nach nunmehr 6 Stunden im Sattel und 138 km schmeckt es im Freien unter einem großen Sonnenschirm besonders gut. Der anschließende Rotkäppchenradweg ab Niederaula war wieder einmal zum Genießen. So breit, dass man zu dritt nebeneinander fahren konnte und wieder viel Schatten durch das viele Grün der Bäume und Gebüsche. Nach 8 Stunden Fahrt hielten wir um halb sechs noch einmal an ein paar Bänken und Tischen an, bei der Hitze war ausgiebiges Trinken angesagt. Um 18:40 Uhr hatten wir unser Ziel, den Bahnhof von Treysa, erreicht. Es blieb noch Zeit, um in einem nahen Supermarkt Verpflegung einzukaufen. Der Zug nach Wiesbaden mit Umsteigen in Frankfurt war kein Problem.
Fazit: 207 km, 8:50 Std. Fahrzeit, Schnitt 23 – 24 km/h, kein Unfall, keine Pannen, eine nette Gruppe, tolles Wetter, eine schöne Strecke mit herrlichen Ausblicken, was will man mehr?
Oswald Jülch




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