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18.12.2017 erstellt von: Ulla Bai


Sportliches Genussradeln auf dem Vulkanradweg

RR-Tour nach Fulda (2)

Am 1. Oktober 2017 stand eine etwas längere Tagestour auf dem Plan - ein Radmarathon auf touristischen Radwegen. Die Route führte von Wiesbaden nach Fulda und überquerte dabei auch den Vogelsberger Vulkanradweg, einen der attraktivsten Bahnradwege in Deutschland. Am Ende des Tages waren 207 Kilometer abgerollt und rund 1300 Höhenmeter überwunden.


Bettina, Katerina, Ansgar und Thomas starteten um 8 Uhr am Biebricher Rheinufer. Von dem vorhergesagten sonnigen Wetter war zu dieser Stunde noch nichts zu sehen. Der Weg führte zunächst durch Herbstnebel entlang des Mainradweges Richtung Hanau zum Schloss Philippsruhe. Direkt vor dem Barockschloss beginnt der BahnRadweg Hessen, der vom Main durch die Wetterau in den Vogelsberg zum Vulkanradweg führt. Sowohl die Route durch die Wetterau, als auch der Vulkanradweg sind auf der gesamten Strecke bestens ausgeschildert und für Rennräder gut geeignet.

In der Wetterau trafen die vier Wiesbadener Radler auf die ersten kleineren Steigungen. Ab Mittag – als sich der Hochnebel aufgelöst hatte – setzte sich sonniges Herbstwetter durch. Als die Gruppe in Altenstadt den Beginn des Vulkanradweges erreichte waren schon fast 100 Kilometer geschafft. Zeit für eine ordentliche Pause!

Der Vulkanradweg, der nach über 94 Kilometern in Schlitz endet, bietet Radfahrern nicht nur außergewöhnliche Landschaftserlebnisse, sondern auch eine ausgezeichnete Fahrbahnqualität, feinen Asphalt. Gerade die Rennradfahrer wissen das zu schätzen. Und obwohl auf diesem schönen Radweg insgesamt über 700 Höhenmeter bewältigt werden, hat man doch nur selten das Gefühl eine richtige Steigung zu fahren. Es gibt nur wenige „Rampen“. Der Weg verläuft zwischen Altenstadt und Lauterbach vorwiegend auf der alten Trasse der stillgelegten Vogelsbergbahn. Die ehemalige Bahnstrecke weist max. 3 % Steigung auf. Ein leichtes Profil, auf dem man entspannt Berge hochfahren kann.

Gegen 15 Uhr erreichte die Gruppe die höchste Stelle des Vulkanradweges: den 580 Meter hoch gelegenen ehemaligen Bahnhof von Hartmannshain. Nach einer längeren Abfahrt und weiteren Kilometern durch entlegene Landschaften wurde die Fachwerkstadt Lauterbach passiert. In Schlitz reichte die Zeit noch für eine kleine Pause im Cafe der Bäckerei Happ. So gestärkt ging es auf die letzten 25 Kilometer durchs Fuldatal bis in die Domstadt Fulda. Auch auf diesen letzten Kilometern waren noch einige Steigungen zu bewältigen. Es ging immer wieder mal rauf und runter.

Als die Gruppe am Fuldaer Bahnhof den Regional-Express nach Frankfurt erreichte hatte der Schaffner schon die Pfeife im Mund. Schnell noch einsteigen – und ab ging‘s wieder Richtung Heimat.
Fazit: eine schöne Tour. Sportliches Genussradeln (Schnitt lag bei 24 km/h) durch attraktive Landschaften und nette Orte. Alle Mitfahrer/innen waren gut in Form und hatten bis zuletzt trotz der langen Strecke und dem welligen Profil viel Spaß bei der Tour. Und eins ist sicher: Im nächsten Jahr steht der Vulkanradweg bestimmt wieder auf dem Tourenplan.

Infomationen zum Vulkanradweg siehe: www.vulkanradweg.de




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RR-Tour nach Fulda (1)

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