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15.10.2018 erstellt von: Ulla Bai


Durch den Vogelsberg ins Kinzigtal

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Den vier sportlichen RadfahrerInnen, die sich am 1. Okt. 2017 bei Nebel zum Vulkanradweg aufgemacht haben, hat man auch für 2018 im Tourenplan den Vulkanradweg versprochen. Dieses Jahr war der Termin dankenswerterweise im Hochsommer am Samstag, dem 21.7.18.


Zwar hat Thomas acht TeilnehmerInnen eingeplant und augenzwinkernd hinzugefügt, man möge eine Regenjacke und ein Schutzblech mitnehmen, aber es war ein wunderschönes sonniges Wetter mit Werten über 25 Grad. Zu den acht TeilnehmerInnen, die in Wiesbaden um 7:32 Uhr in den Regionalzug nach Frankfurt einstiegen, gesellte sich kurz vor Altenstadt noch Doro dazu, sodass wir mit Bettina, Claudia, Doro, Artur, Markus, Martin, Oswald, Sascha und Thomas zu neunt waren, die sich auf schöne 120 km mit 930 Höhenmetern freuen konnten.

Die ersten flachen 25 km bis Hanau am Main entlang waren ein lockeres Einrollen. Auf den nächsten 20 km bis Altenstadt musste man genau auf die Schilder achten, denn es gab verschiedene Wege nach Altenstadt. Der Radweg durch die Wetterau war durchweg leicht zu fahren, er war sehr gut asphaltiert und ohne sonstige Probleme. In Altenstadt beginnt der Vulkanradweg, der leichte Steigungen bis zu 2 Prozent aufweist. Er ist großteils ein sehr schöner ehemaliger Bahntrassenweg. Mit viel grüner Natur führt er vorbei an den Orten Glauburg, Stockheim, Ortenberg und Hirzenhain.

So kommen wir ganz sanft auf unsere Höhenmeter, Hirzenhain 244m, Gedern 322m, seit Hanau doch schon 220 m kaum merklich an Höhe gewonnen…
In Gedern statten wir einem Supermarkt – es ist ja Samstag – einen Besuch ab und versorgen uns für die Weiterfahrt mit Essen und Getränken. Gegen 13:30 Uhr erreichen wir den höchsten Punkt unserer heutigen Vogelsberg-Tour: In Hartmannshain sind wir auf 570 m Höhe und stellen uns für das Foto bei strahlendem Sonnenschein zurecht. Da die Tankstelle nicht besonders einladend wirkt, freuen wir uns nach einer kurzen Pause auf die flotte Abfahrt des Vogelsberger Südbahnradwegs:

Wir genießen mit vollen Zügen das Gefälle, zwei Mal werden 8 Prozent und einmal sogar 11 Prozent am Straßenrand angekündigt. Schade, dass die herrlichen Ausblicke auf die abwechslungsreiche Landschaft links von uns so schnell vorbeifliegen! Bei einem kurzen Stop in Birstein (286m) bemerkt Markus spaßig, wir sollten mit dem Linienbus mit Fahrradanhänger noch einmal nach oben fahren, damit wir die wunderschöne Abfahrt ein zweites Mal genießen könnten…

In Wächtersbach hatten wir unser heutiges Rad-Ziel erreicht. Von hier ab konnte man mit dem Zug wieder nach Wiesbaden zurückkehren. Unser Schnitt war dank der schnellen Abfahrten mittlerweile auf 22 km/h hochgeklettert. Es war jetzt 15:15 Uhr, wir hatten 120 km auf dem Tacho und nach dem ruhigen Cafebesuch in einer Hintergasse fuhren 3 TeilnehmerInnen mit dem Regionalzug nach Hau-se zurück.

Die restlichen 6 gönnten sich noch den Kinzigtalradweg R 3, der fast zur Gänze asphaltiert ist, und fuhren recht flott z.T. mit Tempo 30 in wechselnder Spitzenposition über Hanau nach Frankfurt, die Strecke, die wir am frühen Vormittag bereits in Gegenrichtung gefahren waren. Einem on dit zufolge sollten 200 km am Ende auf dem Tacho stehen…Als um 19:45 Uhr der Frankfurter Hauptbahnhof nach 191 km erreicht war, mischten sich Glücks-und Müdigkeitsgefühle mit Stolz auf die 8 ½ Stunden Radtour. Wer hätte gedacht, dass aus einer einfachen 120 km-Strecke so schnell eine 190 km-Tour werden kann!




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