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31.08.2020 erstellt von: Ansgar Schiffler


Rennradtour durch die Rheinhessische Schweiz und den Donnersbergkreis (30. August 2020)

Blick auf Wonsheim  Rennradtour durch die Rheinhessische Schweiz August 2020

Das Rheinhessische Hügelland südlich von Ingelheim kennen wohl viele Radler aus dem Mainzer und Wiesbadener Raum. Aber wer kennt schon die Rheinhessische Schweiz? Vier ADFC-Rennradler, Ansgar, Heike, Joachim und Oswald, haben sich am Sonntag, dem 30. August 2020, auf die Spur gemacht.


Mit dem Zug ging es ab Mainz bis nach Bad Münster am Stein, ein idyllisches Kurstädtchen an der Nahe. Um ½ 9 Uhr stiegen wir auf die Räder. Zunächst das Alsenz-Tal bis Altenbamberg. War hier schon sonntags morgens kaum ein Auto zu sehen, so wurde es im östlichen Hinterland gänzlich ruhig: Nur hie und da ein Mensch mit Hund oder ein einsamer Wanderer. Gute Luft, viel Wald und Wiesen, kleinere Berge, mit einem Wort: Natur pur – soweit das Auge reicht… Nach dem Appelbach-Tal gab es seltene Namen an den Orteingängen zu lesen: Stein-Bockenheim, Kriegsfeld, Imsbach, Imsweiler, Schweisweiler, Dörnbach, Dörrmoschel, Ober- u. Nieder- moschel sowie Teschenmoschel, auch Waldgrehweiler liest man.
Ach ja, der Vergleich mit den Schweizer Bergwelt! 25 % Steigung stand auf einem Schild bei der Burgruine Falkenstein. Die sind wir aber hinuntergefahren, einmal hatten wir über 60 km/h auf den Tachos. Unser steilster Anstieg lag wohl bei ca. 12 %, das war aber nur ein ganz kurzes Stück, nachdem wir gerade auf einer Abfahrt mächtig Fahrt aufgenommen hatten.
Am Bastenhaus haben wir die wenigen Motorradfahrer zum Donnersberg abbie- gen lassen, und sind wieder ins Alsenztal hinübergefahren. Kurz davor nahmen wir unsere 1. größere Pause mit leckeren Riegeln und Getränken. Es war 11:20 Uhr, wir hatten bereits 61 km auf dem Tacho nach 2:45 Std. Fahrzeit bei einem Schnitt von 22,3 km/h. Schon 1020 Hm zeigte der Tacho von Heike, Respekt!
Ein Höhepunkt der Tour war auch auf dem Rückweg der Nahe-Radweg mit Blick auf den Rothenfels (steilste Kletterwand nördlich der Alpen) und auf die Felswand des Rheingrafenstein südlich von Bad Münster. Ein sehr schöner Ausblick bot dazu der Blick von der Brücke über die liebliche Nahe, die ruhig dahinglucksend ein friedliches Bild abgibt.
Fazit: Nach reiner Fahrzeit von 5:43 Std. mit einem Schnitt von 22,7 km/h und immerhin 1500 Hm waren wir am Ende gegen 14:15 Uhr so angenehm von der Rheinhessischen Schweiz angetan, dass wir beschlossen, in 4 Wochen die gleiche Tour noch einmal zu fahren.
Diesen Bericht hat Oswald Jülch geschrieben.


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