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13.10.2020 erstellt von: Ansgar Schiffler


Rennradtour durch die Vogesen (5. September 2020)

Rennradtour Vogesen 2020 Bild 2

Fünf Marathonis des ADFC auf Rennradtour in den Nordvogesen
Am 5.9.2020 trafen sich Ansgar, Heike, Joachim, Jupp und Oswald zu einer Tour durch die Nord-Vogesen. Mit dem Zug fuhren wir bis Germersheim in der Südpfalz. Ab ½ 9 Uhr starteten wir unter kundiger Leitung von Ansgar und Heike entlang des Rhein-Radwegs nach Wörth und dann an der französischen Grenze entlang nach Wissembourg.


Bei Lauterburg und Scheibenhardt wechselten wir über ins elsässische Terrain. Die Telefon-Oberleitungen an den Straßen und die farbigen Häuserfassaden mit z.T. blauen Fensterläden gaben uns schon den ersten Eindruck, dass wir nunmehr nicht mehr in heimischen Gefilden waren.
Die erste größere halbstündige Pause nahmen wir in Wissembourg an einem Bio-Markt,damit wir unsere Energiespeicher mit Getränken und Essbarem auffüllen konnten. Bei km 60 nach 2:43 Std. war das auch nötig, hatten wir doch einen Schnitt von 25,4 km/h. Außerdem galt es anschließend die höchste Steigung des Tages zu erklimmen: Der Gipfel vor Climbach hatte ca. 450 m Höhe, die uns einiges abforderte.
Nach ca. 3 Std. hatten wir immerhin schon 1146 Hm bewältigt. Die Runde ab Wissembourg mit etwa 66 km führte durch kleine Dörfer mit meist unter 300 Einwohnern, Lembach,Steinbach, Windstein, Jägerthal, Froeschwiller, Woerth, Lampertsloch, Lobsann, Rott nannten sich die Ortschaften, lediglich Woerth schien etwas größer, außerdem gab es da auch eine Abfahrt, auf der wir 70 km/h auf dem Tacho hatten. Dort war der Straßenbelag aber auch sehr gut, wobei über die kleinen Dörfer der Belag etwas rauher wirkte als auf deutschen Straßen.
Um 16 Uhr genehmigten wir uns die 2. Verpflegungspause, bei der uns Ansgar das Lokal „La Mirabelle“ in Wissessembourg empfahl. Nicht nur der Flammkuchen war vorzüglich, sondern der einsetzende Regen ließ uns unter der Markise die Pause doppelt genießen. Anschließend zeigte uns unser Guide auch noch das Stauwehr der Lauter in der beschaulichen Altstadt mit Fachwerkhäusern.
Einen besseren Foto-Orts-Termin hätte es nicht geben können.
Die anschließende Rückfahrt wieder in die Südpfalz im Windschatten unserer Guides Ansgar und Heike verlief in flottem Tempo, wobei wir auf den letzten Kilometern noch eine kleine Abkühlung durch Regen in Kauf nehmen mussten.

Fazit: Nach 208 km und 8 ½ Stunden bei Tempo 24,5 km/h waren wir so früh in Germersheim, dass man noch im Supermarkt vor 8 Uhr abends Verpflegung für die Zug-Heimfahrt einkaufen konnte.
Schöne Gegenden, im Großen und Ganzen gutes Radwetter und eine homogene Radgruppe. Was will man mehr? Geschrieben von Oswald Jülch




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