Kopfbild Sommer
13.10.2020 erstellt von: Ansgar Schiffler


Rennradtour durch den Donnersbergkreis (11. Oktober 2020)

Mittagspause in Ruppertsecken

Am 30. August 2020 hatte ich zum ersten Mal eine Rennradtour durch die rheinhessische Schweiz und den Donnersbergkreis angeboten. Wir alle waren von der Landschaft und den einsamen Straßen so angetan, dass ich schon vier Wochen später eine ganz leicht abgewandelte Version dieser Tour angeboten habe. Und auch danach hatte ich noch nicht genug und so folgte nur zwei Wochen darauf am 11. Oktober 2020 die Variante Nr. 3. Wir waren zu fünft: Bettina, Oswald, Artur, Martin und ich.


Los ging es am Mainzer Hbf um 8:53 h mit dem Regionalexpress, der schon um 9:26 h in Bad Münster am Stein ankam. Mit gerade mal 7 Grad war es recht frisch, aber immerhin lies die Sonne sich ab und zu blicken. Schon direkt nach Altenbamberg in Richtung Steigerhof fuhren wir auf verlassenen Straßen durch Natur pur, wir kamen uns Lichtjahre von Mainz-Wiesbaden entfernt vor. Von da ging es dann über Fürfeld, Wonsheim, Mörsfeld, Wendelsheim, Niederwiesen, Bechenheim und Oberwiesen kreuz und quer durch die rheinhessische Schweiz. Ab Oberwiesen waren wir dann richtig im Donnersbergkreis angekommen (In Mörsfeld hatten wir schon einen Mini-Abstecher in den Donnersbergkreis dabei gehabt) und über Kriegsfeld ging es dann ab dem Forsthaus Pfalz vorbei am Schneeberger Hof runter ins Appelbachtal. Es war eine tolle Abfahrt mit herrlicher Weitsicht. Über Gerbach und Würzweiler sind wir dann ein wenig das Appelbachtal entlang gefahren. Von dort ging es dann rauf nach Ruppertsecken, ein Abschnitt, der bei der ersten Version dieser Tour noch nicht dabei war. Rupperstecken ist mit 498 Metern der höchstgelegene Ort der Pfalz. Da haben wir dann eine Verpflegungspause eingelegt. Weiter ging es über Bastenhaus nach Martinsthal, von wo wir dann entlang des Mordkammerbachs (woher dieser Name wohl stammt) nach Falkenstein rauf gefahren sind. Auf der anderen Seite ging es dann mit gut 20% enorm steil bergab und wir waren froh, nicht in der anderen Richtung unterwegs zu sein. In Imsweiler sind wir dann auf einen weiteren „neuen“ Streckenabschnitt eingebogen. Über Gundersweiler und den Messerbacherhof ging es noch mal ziemlich bergauf zum 440 Meter hoch gelegenen Kreuzhof, dem einzigen Ort der Tour, der zum Landkreis Kaiserslautern gehört. Von da sausten wir bergab nach Reichsthal und dann ging es über einen ganz besonders schönen Streckenabschnitt nach Rathskirchen und dann weiter nach Dörrmoschel, zurück auf „alte“ Route. Den nun folgenden Streckenabschnitt empfanden wir als besonders angenehm. Der Grund war, dass wir schon viele Höhenmeter in den Beinen hatten und es zwischen Dörrmoschel und Obermoschel immer nur ganz sanft bergab geht, auf 15 km geht es 192 Meter nach unten und überhaupt nicht nach oben. Das waren wir gar nicht mehr gewohnt. Von Obermoschel über Hallgarten kamen dann doch noch ein paar letzte Höhenmeter mit hinzu. Dafür hatten wir dann eine tolle Abfahrt durch den Wald runter nach Oberhausen an der Nahe und ab da ging es dann entlang der Nahe ins nahe gelegene Bad Münster am Stein zurück. Da sind wir dann in den Regionalexpress zurück nach Mainz eingestiegen. Es waren 128 km mit stolzen 1.880 Höhenmetern. Einige haben mir gesagt „diese tolle Landschaft reizt mich auch, aber das sind für mich arg viele Höhemeter“. Deswegen habe ich mir nun eine Rennradtour Donnersbergkreis Light ausgedacht, es ist eine Vier-Flüsse-Tour mit 90 km und nur ca. 880 Höhenmetern. Beide Touren könnte ihr euch auf der Karte ansehen (einfach die Bilder anklicken). Auf der Karte ist die Light-Tour in Orange eingezeichnet, die eben beschriebene Tour ist in blau eingezeichnet. Grün bedeutet: gemeinsame Strecke beider Touren in der gleichen Richtung. Und Rot bedeutet: gemeinsame Strecke beider Touren, aber in entgegengesetzten Richtungen. Beide Touren möchte ich im Frühjahr 2021 das nächste Mal anbieten. Geschrieben von Ansgar Schiffler




Bildergalerie

Die beiden Rennradtouren durch den Donnersbergkreis. Blau: 128 km und 1.880 Hm. (mit rheinhessischer Schweiz) Orange: 90 km und 880 Hm.

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