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09.06.2021 18:00erstellt von: Ulla Bai


Mahnwache und Ghostbike für getötete Radfahrerin

Geisterrad Wiesbaden

Am vergangenen Mittwoch starb eine Radfahrerin in Wiesbaden, nachdem es zu einer Kollision mit einem Lkw im Hafenweg in Schierstein kam. Mit einer Demonstration und anschließender Mahnwache am Unfallort wird der Fahrradclub ADFC der Radfahrerin gedenken.


"Wir wollen der toten Radfahrerin eine letzte Ehre erweisen und trauern mit Angehörigen, Freunden und Kollegen um diese Frau.", so Erik Frank, 1. Vorsitzender des ADFC Wiesbaden/Rheingau-Taunus.

Die #VisionZero-Fahrraddemonstration startet am Mittwoch, 09.06. um 18:00 Uhr am Hauptbahnhof und führt entlang der Biebricher Allee und Äppelallee zur Unglücksstelle. Dort wird eine Mahnwache in Gedenken an die Verstorbene gehalten. Zum Abschluss wird ein Ghostbike (Mahnrad, Geisterrad) aufgestellt.
Teilnehmende an der Demonstration und der Mahnwache werden gebeten, weiße Kleidung zu tragen. Gerne können Blumen abgelegt werden.

Der genaue Unfallhergang ist noch ungeklärt, erste Informationen sind der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Westhessen und der lokalen Presse zu entnehmen.

Was sind Ghost Bikes?
Ghost Bikes (auch: Mahnrad, Geisterrad) sind komplett weiß lackierte Fahrräder, die als Mahnmale für im Straßenverkehr tödlich verunglückte Radfahrer am Unglücksort aufgestellt werden. So entsteht ein sichtbarer Ort der Erinnerung an den Verstorbenen. Gleichzeitig mahnt das Geisterrad die Straßen so zu bauen, dass Verkehrstote verhindert werden ("Vision Zero" - null Tote).


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