ADFC gedenkt tödlich verunglücktem Radfahrer

Am vergangenen Sonntag starb ein Radfahrer in Wiesbaden an den Folgen
eines Verkehrsunfalles. Der Radfahrer fuhr vom Parkplatz eines
Lebensmittelmarktes in der Aarstraße auf die Straße und kollidierte
mit einem anderen Radfahrer. Mit einer Demonstration und
anschließender Mahnwache am Unfallort wird der Fahrradclub ADFC dem
Radfahrer am Montag gedenken. "Wir wollen den toten Radfahrer eine
letzte Ehre erweisen und trauern mit Angehörigen, Freunden und
Kollegen um diesen Mann.", so Günni Kerber, 2. Vorsitzender des ADFC
Wiesbaden/Rheingau-Taunus.

Ghost Bike Oxford
Ghost Bike Oxford

Die #VisionZero-Fahrraddemonstration startet um 17:30 Uhr am
Hauptbahnhof und führt entlang des 1. Ringes und Seerobenstraße zur
Unglücksstelle. Dort wird eine Mahnwache in Gedenken an den
Verstorbenen gehalten. Zum Abschluss wird ein Ghostbike aufgestellt.
Teilnehmende an der Demonstration und der Mahnwache werden gebeten,
weiße Kleidung zu tragen. Gerne können Blumen abgelegt werden.

Der genaue Unfallhergang ist noch ungeklärt, erste Informationen sind
der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Westhessen und der lokalen
Presse zu entnehmen.


Was sind Ghostbikes? Ghost Bikes (auch: Mahnrad, Geisterrad) sind
komplett weiß lackierte Fahrräder, die als Mahnmale für im
Straßenverkehr tödlich verunglückte Radfahrer am Unglücksort
aufgestellt werden. So entsteht ein sichtbarer Ort der Erinnerung an
den Verstorbenen. Gleichzeitig mahnt das Geisterrad die Straßen so zu
bauen, dass Verkehrstote verhindert werden ("Vision Zero" - null Tote).


Über den ADFC
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als
200.000 Mitgliedern die größte Interessenvertretung der Radfahrerenden
weltweit. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad. Politisch
engagiert sich der ADFC für die konsequente Förderung des Radverkehrs.

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